Es blüht noch immer nicht viel…

…noch keine Tulpen, noch keine Anemonen, die Narzissen sind kurz vor dem Aufbrechen, vom Blaukissen hat sich gerade mal ein Blütchen geöffnet.

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Die Sternmagnolie blüht voll (leider sind die meisten der wunderschönen Blüten wegen der Kälte braun verfärbt), die Tulpenmagnolie öffnet gerade ihre Blüten.

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Und es war ungemütlich kalt und naß letzte Woche. Am Donnerstag morgen habe ich meine zahlreichen Kalanchoen auf dem Kompost entsorgt. Es waren wirklich überall Häuschenschnecken, so daß man Mühe hatte, keine zu zertreten.

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Am Samstag verlockte das Wetter auch nicht richtig zur Gartenarbeit. Ich war angezogen wie im Winter. Wenigstens ist jetzt Kohlrabi, Kopfsalat und Eichblattsalat im Frühbeet. Auch drei vorgezogene Rettiche haben dort Einzug gehalten sowie ein Topf Rucola.

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Die Dahlien wurden in Töpfe gesetzt und auch ins Frühbeet verfrachtet. Außerdem habe ich die zwei Rizinuspflänzchen, die gelieferten Pflanzen und die größten selbstgezogenen Tomaten ins Frühbeet ausgelagert. Ich bin froh, dass es so hoch ist; so können sie dort wohl bis zu den Eisheiligen bleiben.

Zur Beetvorbereitung verwendete ich Kompost aus dem Kontainer, der im Jahr 2010 begonnen wurde. Ich trage ihn nun von oben nach unten ganz nach Bedarf ab. Die Erde ist wunderbar locker, aber da ich mich noch im oberen Bereich bewege, findet sich dort immer noch materialabbauendes Getier. Sobald ich also Erde zum Verteilen wegtrage, stürzt sich die Vogelwelt auf den geöffneten Kontainer. Sonst waren es immer Amseln, gestern waren die Meisen am eifrigsten. Ein Gartenrotschwanz musste sogar Schlange stehen, bis er endlich drankam.

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Das Unkraut treibt und gedeiht. In meiner Verzweiflung habe ich schon den Bereich um das Frühbeet, das zwischen den Plattenfugen wuchernde Unkraut sowie den Gierschstreifen bei der Korkenzieherweide mit dem Kantenschneider gemäht. Zum Buchsschneiden eignet sich der Rasenkantenschneider leider nicht. Schade.

Das ausdauerne Bohnenkraut hätte ich fast vergessen zurückzuschneiden. Nächstes Mal muss ich unbedingt die Blumenbeete vom Löwenzahn befreien, sonst werde ich nur Löwenzahn fotografieren, wenn dort endlich was blüht. Und für die Zuckererbsen wird es auch allmählich Zeit.

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7 Antworten zu Es blüht noch immer nicht viel…

  1. Brigitte schreibt:

    Schade um die schönen Magnolien, wobei ich da immer bedauere, dass sie nur so kurz zu sehen sind. Alles noch etwas verhalten bei dir im Gärtchen. Aber, das Eichhörnchen fühlt sich zuhause! Das gefällt mir wirklich.

    Bei uns ist schon jede Menge aufgeblüht, aber ich glaube mit 3wöchiger Verspätung. Erst Mitte März habe ich meine Chili ausgesät und Ende März die Tomaten. Alle sehen aber sehr gut aus, sind bis auf eine Sorte aufgegangen, doch damit hatte ich gerechnet. Kräuter sehe ich auch schon in den Beeten, und selbst die Hosta sind alle über den Winter gekommen.

    Lassen wir uns überraschen, wie es weitergeht!

    Wünsch dir eine schöne Woche, Brigitte

    • sanicula schreibt:

      Hallo Brigitte,
      Chili habe ich diesmal keine, aber von den Tomaten sind alle aufgegangen. Für dieses Jahr war ich zu früh dran, es war drin zu wenig hell und die Tomaten sind entsprechend „lang-gstanglert“. Ich pflanz sie einfach tiefer. Schön, dass dieses Jahr das Meiste überlebt hat! Nach den Hostas muss ich glatt mal schauen.
      Dir eine schöne Woche!

  2. Joona schreibt:

    Ich habe noch nie verstanden, wieso sich die Unkräuter der Witterung zum Trotz immer durchsetzen und sich gleich als erstes von ihrer besten Seite zeigen und unermüdlich wachsen, während wir auf alles andere warten müssen. Vermutlich haben sie ein starkes Überlebensgen *lach* ….
    Den Kantenschneider verwende ich immer zum Buxschneiden, aber erzähle es bitte nicht weiter
    Liebe Grüße in eine hoffentlich frühlingshafte neue Woche
    Joona

    • sanicula schreibt:

      Hallo Joona,
      vielleicht sind viele Wildkräuter deshalb so gesund.
      Ich probier’s nochmal, sobald der Akku aufgeladen ist. 😉
      Dir auch ein schöne Woche!

  3. Zeitreisender schreibt:

    Die süßen Eichhörnchen haben wir auch jeden Tag im Garten. Der Frühling muss sich dieses Jahr durch die Reste des Winters durchkämpfen. Aber es wird schon werden.
    Hier eins der Eichhörnchen in unserem Garten:

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