Bilanz Gartenjahr 2012

Ab August atme ich auf, aus Erleichterung darüber, dass die Natur nicht mehr ganz so ungestüm wächst, wie im Frühjahr und Frühsommer. Das Kraut der frühen Kartoffeln zieht ein, die Puffbohnen sind abgeerntet. Ich hatte ziemlich große und viele Schoten an den Bohnen. Dann habe ich den Garten vernachlässigt und schließlich konnte ich nur noch einzelne Schoten ernten. Zu wenig gegossen? Nichts gegen die Läuse unternommen? Ich weiß nicht, was der Grund war. Trotzdem haben ihre Wurzeln das Erdreich aufgebessert.

Die Kartoffeln waren diesmal nicht allzu üppig. Die inwzischen doch recht große Magnolie gleich im Beet daneben (südlich davon) stiehlt den beiden Beeten doch viel Licht.

Das Wurzelbeet ist mir komplett entgleist. Nur wenige Kartotten haben das Unkrautdickicht überlebt. Diesmal habe ich dort auch Knollen und Stangensellerie angebaut. Trotz lokaler Kompostgaben sind die Knollen nicht vielversprechend, während der Stangensellerie sich gut gegen das Unkraut behaupten konnte. Allerdings war auf die Zwiebeln, wie jedes Jahr, Verlaß.

2012 war definitiv kein Erdbeerjahr in meinem Garten. Anfangs zu trocken, dann zu naß. Nur wenige, allerdings sehr schmackhafte Erdbeeren durfte ich ernten. Ein Erdbeerbeet habe ich an Maria Himmelfahrt ausgeputzt und Ableger in kleine Töpfchen geklammert. Inzwischen sind die Ableger im neuen Erdbeerbeet gut eingewachsen.

Dafür wachsen diesmal die Bohnen umso besser. Feuerbohne, Blauhilde und die Buschbohnen wachsen wie verrückt und ich konnte  zwei Haushalte mit so vielen Bohnen versorgen, dass sie mir fast aus den Ohren kamen. Bohnengemüse und Bohnensalat gab es alle paar Tage.

Die Erbsenernte war gut, sie ziehe ich hauptsächlich zum Naschen und zur Bodenverbesserung. Diesmal habe ich Zuckererbsen gelegt, deren Schoten nicht holzig wurden. Das werde ich nächstes Jahr wieder machen. Ich konnte auch keine einzige Made entdecken.

Die eigentlichen Stars waren diesmal die Tomaten. Sechs Sorten/17 Pflanzen trugen diesmal erstmals so viel, dass ich mich richtig satt essen und dabei noch meine Eltern versorgen kann. Ich genieße es, alle Tomaten bis zur Vollreife an der Staude lassen zu können. Der Geschmack war sehr aromatisch und von Sorte zu Sorte recht unterschiedlich. Die Haut wird bei Vollreife im Vergleich zu Supermarkttomaten angenehm dünn. Das konnte ich mir aber leisten, da meine Tomaten keine weiten Transportwege zu überstehen haben. Viele wanderten sogar direkt von der Pflanze in den Mund.

Die Zucchinisamen waren schon alt, deshalb ging von 6 restlichen Kernen nur eine ganz späte Pflanze auf. Dennoch versorgte sie uns mit genau der richtigen Menge an Früchten.

Die Gurkenpflanzen habe ich diesmal zu wenig gegossen, das hat sich auf die Anzahl der Gurken ausgewirkt.

Hurra! Angelica gigas blühte! Nicht sehr hoch, aber immerhin! Ich frage mich , ob diese Pflanze nächstes Jahr noch kräftiger kommt, oder ob ich auf ihre Nachkommen hoffen muss.

Mein flammendes Spätsommerbeet. Leider liegt der Rizinus schon völlig im Schatten, so dass sein dunkelrotes Laub nicht zur Geltung kommt. Die rote Form scheint eher zu blühen, wird aber bei weitem nicht so imposant,wie die grüne, die letztes Jahr an dieser Stelle wuchs.

Inzwischen ist es Oktober, ich muss die letzten Äfpel noch ernten, zusätzlich zu den bereits lagernden 6 Kisten. Unser Baumschnitt scheint gut zu sein, die Äpfel sind deutlich größer als letztes Jahr.

Auch die Kiwi haben gut getragen. Allein könnten wir die Ernte nie verbrauchen.Morgens gibt es nun immer Bananen-Kiwi-Shakes.

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