Und weiter geht’s

Vogeltränke gewaschen und frisch gefüllt, Salat gepflanzt, Vergißmeinnicht gepflanzt, Staudenbeet ausgeputzt und komplett umgeordnet: Astern in Töpfe zum späteren Umsetzen in ein anderes Beet, Stockrosen nach hinten, geschenkten Iris ein passendes Plätzchen gegeben, Gelenkblume in Topf zum Umzug in ein anderes Beet, an den Rand Ableger von Mauerpfeffer und Blaukissen, weiße Malve weiter nach vorne gepflanzt und die Gräser nach vorne geholt. Ich war überrascht, dass zwei Gräser doch wieder austreiben. Nun sind zwei Drittel des  Staudenbeets wieder unkrautfrei, während das letzte Drittel eine Gierschwildnis darstellt. Ursprünglich war mal eine Wurzelsperre aus Alublech gegen den Giersch eingezogen worden. Sie war aber bereits hoffnungslos überwuchert und die Kanten waren so scharf, dass man höllisch auspassen mußte, um sich beim Jäten nicht zu verletzen. Deshalb beschloss ich, die Bleche zu entfernen. Dazu mußte ich mit dem Brecheisen schwere meterlange Betonplatten anheben, um darunter die Alubleche zu entfernen. Dann fing ich an, die Erde durchzusieben, um die Gierschwurzeln wenigstens in diesem Beet vollständig zu entfernen. (Im Magnolienbeet daneben scheint mir der Kampf bereits aussichtslos. Ganz habe ich es nicht geschafft, aber ich kam ein großes Stück weiter.) Zumindest sind nun die letzten Samenstände aus dem Vorjahr verschwunden.

Während ich arbeitete, wurde die Vogeltränke rege besucht. Der Rabe ist auch wieder da.Die Amsel hat ein paarmal vorbeigeschaut, und ich wette, sobald ich gegangen war, hat sie die frisch gesiebte Erde nach Regenwürmern durchwühlt. In den Nachbargärten ließen sich dagegen Stockenten nieder.

Die Maibeere blüht und die Puffbohnen spitzen schon durch die Erde. Die einzige überlebende Anemonenknospe unter dem Schneeball läßt sich immer noch nicht zum Aufblühen bewegen. Gleich zweimal zeigten sich Spaziergänger ganz begeistert über die Sternmagnolienblüte. Die Knospen der Tulpenmagnolie sind kurz vor dem Aufbrechen. Hoffentlich wird’s nicht so kalt wie vorausgesagt!

Im Frühbeet herrschte übrigens eine angenehme Temperatur von 27 °, die Fenster hatten sich wieder automatisch geöffnet. Nachts war die Tiefsttemperatur im Frühbeet +5 °. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass nur 60 km entfernt auf gleicher Meereshöhe morgens Schnee lag.

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