Erster Mai

Am Freitag vor 8 Tagen konnte ich endlich mein Weihnachtsgeschenk, meinen neuen Akkurasenmäher ausprobieren. Ich bin begeistert. Der eine Akku hielt für die gesamte Fläche, obwohl das Gras an manchen Stellen schon fast bis ans Knie reichte. Danke, lieber Hubby, für das tolle Geschenk!

Vorgestern war eigentlich die Gemeinschaftsarbeit angesetzt. Wegen des schlechten Wetters am Vortag wurde der Termin kurzfristig verschoben. Wo ich schon mal im Garten war, konnte ich auch gleich in der eigenen Parzelle loslegen. Ich fing mit dem Magnolienbeet an. Dann wurde eines der beiden im letzten Jahr gepflanzten Erdbeerbeete freigelegt, bis ich von lieben Nachbarn zum Kaffee eingeladen wurde.

Heute jätete ich kurz das Kartoffelbeet durch. Dann die abgeerntete Hälfte des Wurzelbeets, die ich dann umgehend mit Karotten, Pastinaken, roten Beeten und Steckzwiebeln bestückt habe. Schließlich jätete ich noch das zweite Erdbeerbeet aus dem letzten Jahr und eine Ecke des Erdbeerbeets mit den zweijährigen Pflanzen.

In eine Ecke des Magnolienbeets streute ich noch Cosmeensamen. Mal sehen, ob er aufgeht.

Ich wollte meine weißen Fransentulpen White Swan fotografieren, aber ich habe mich immer noch nicht ausreichend mit der Kamera beschäftigt, um die Konturen herauszuarbeiten. Ich muss mich wirklich mal hinsetzen und ein wenig Zeit investieren.

 

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Quarantänezone

Als ich letzte Woche zum Einkaufen fuhr, fiel mir ein Schild auf, das mir gar nicht gefiel.

Quarantänezone2_small

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) ist ein Schädling, der mit Verpackungsholz eingeschleppt wird, in Deutschland keine natürlichen Feinde hat und sich deshalb rasant ausbreiten könnte. Wenn ein befallener Baum gefunden wird, sind die Maßnahmen entsprechend drastisch: sämtliche Bäume von 16 Laubbaumarten im Umkeis von 100 m müssen gefällt werden. Eine Quarantänezone von mindestens 2000 m in Umkreis wird eingerichtet. Der Bestand in der Quarantänezone muss 4 Jahre befallsfrei bleiben, bevor die Quarantänezone wieder aufgehoben werden kann. Es ist verboten, Laubholz bzw. Schnittgut aus der Quarantänezone zu bringen ohne verhorige Kontrolle durch die Landesanstalt für Landwirtschaft.

Hoffentlich wissen das dort alle und halten sich an die erforderlichen Maßnahmen! Und hoffentlich werden innerhalb der Quarantänezone nicht weitere Bäume befallen!

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„Wintereinbruch“

Über die Feiertage mochte ich wirklich gar nichts im Garten machen, es war einfach zu ungemütlich naß und kalt. Um Entzugserscheinungen vorzubeugen, säte ich zur Abwechslung mal auf dem Balkon Gemüse an:

Stielmus: noch nie probiert, bin schon gespannt
Karotte Duwicker: kurze Frühkarotte, nett zum Naschen, möchte auch das Kraut verwenden
Radieschen Cherry Belle: einmal möchte ich Radieschen ohne Erdflohlöcher ernten, ich hoffe, dass sie nicht auf den Balkon gelangen

Das Giessen übernimmt St. Petrus (oder genauer gesagt Frau Holle), nun heißt es nur noch warten.

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Nachtrag zum 29. März

Anscheinend habe ich gerade Probleme mit der Reihenfolge der Veröffentlichungen. Weil ich dieses Blog als Gartentagebuch nutze, um selbst immer wieder nachsehen zu können, wann ich was gesät, gepflanzt oder gesetzt habe, veröffentliche ich diesen Beitrag auch wenn er sehr verspätet kommt.

Am Mittwoch wurden also die Setzkartoffeln geliefert. Nach vielen Jahren von Sieglinde und Annabelle nun Duke of York. Sie kamen zum gewünschten Zeitpunkt und waren nicht vorgekeimt.

Kartoffelbeet_small.jpg

Sie wurden gleich ins vorbereitete Beet gelegt, zugedeckt und gegossen. Auch die Reihe Dicke Bohnen links und rechts von der Kartoffelrille haben nochmal Wasser abbekommen.

Um im Bohnenbeet kein Unkraut aufkommen zu lassen, habe ich eine Gründüngungsmischung gesät. Auch die wurde gegossen.

Viel Regenwasser habe ich nicht mehr in der Tonne. Bis Mitte April muss ich noch ausschließlich mit Regenwasser auskommen.

Und wieder konnte ich mich beim Einkaufen nicht zurückhalten: ein Schälchen Kopfsalatpflänzchen und ein Schälchen Kohlrabi hüpften noch in den Einkaufkorb, obwohl das Frühbeet noch nicht fertig gejätet ist! Das muss ich morgen unbedingt fertigmachen, damit die Pflänzchen nicht leiden.

Geplant war allerdings der Einkauf eines Meisennistkastens. Mal sehen, ob der mal angenommen wird. Bisher wurden meine aufgehängten Nistkästen mit Nichtachtung gestraft.

Ach ja, ich habe noch Anemonen „Mister Fokker“ ins Buddleia-Beet gepflanzt. Leider habe ich die Anleitung nicht gelesen und die Zwiebelchen nicht stundenlang in Wasser anquellen lassen. Dafür habe ich den Standort dann ausgiebig gewässert. Ob sie trotzdem kommen? Farblich würden sie gut ins Beet passen.

Ach ja, der erste Löwenzahn blüht auch schon.

 

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Gründonnerstag

Das Blaukissen hat inzwischen am Zaun die Veilchen abgelöst und grüßt schon von weitem.

Ich war gestern nur ganz kurz und gegen 8 Uhr im Garten, weil ich den vorletzten Lauch erntete. Ich muss wieder mal das Wurzelbeet freibekommen und außerdem schmeckt ein Lauchgratin mit Petersilienkartoffeln richtig gut.

Ein kleiner Rundgang ist allerdings immer drin. Wie habe ich mich gefreut, dass meine zwei Clematis, die Princess Diana und die Sunny Sky, den Winter überlebt haben und nun munter vor sich hintreiben. Sogar Knospen kann ich schon erkennen. Leider waren sie bei den gestrigen Lichtverhältnissen mit dem Handy nicht zufriedenstellend zu fotografieren.

Tulpen am Weg_small.jpg

Fast genauso gefreut habe ich mich über den Ansatz von Trieben an meinem zurückgeschnittenen Schmetterlingsflieder. Er ist zwar ziemlich robust und eigentlich nicht umzubringen, aber er ließ sich mit den neuen Trieben doch ziemlich Zeit.

Buddleia-Knospen2_small

 

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Weiße Blüten

Was hier so verschwenderisch blüht, ist die Schlehe. Bei diesem Anblick bekomme ich immer automatisch gute Laune.

Zur Zeit sind die meisten weißen Blüten von Obstbäumen. Von der Zwetschge:

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Der Kirsche:

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Der Birne:

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Die Blüten meiner Maibeere sind ganz leicht gelblich. Ich nehme mir fest vor, die Früchte heuer früher zu entdecken als die Amseln.

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Meine Dichternarzissen liebe ich sehr.

Dichternarzissen_small

Alle Birkenpollenallergiker werden erleichtert sein, dass es zur Zeit wenigstens ab und zu regnet. Solange dazwischen wieder die Sonne scheint, kommen alle auf ihre Kosten.

 

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April

Seit März war ich nicht mehr im Garten!

Der März blieb mir recht freundlich und warm in Erinnerung. Für Deutschland soll es der wärmste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen sein. Für München bin ich mir da nicht sicher. Hier gab es nur an 10 Tagen Regen und wir wurden mit 139 Sonnenstunden verwöhnt. Zum Vergleich: letztes Jahr waren es nur 94 Sonnenstunden.

Die Tulpenmagnolie sieht prächtig aus, ich weiß nicht, weshalb ich immer vergesse, davon ein Bild zu machen.

Das Buddleiabeet zeigt zu dieser Jahreszeit ganz fröhlich die Primärfarben.

Primärfarben_small.jpg

Nebenan, unter dem Apfelbaum, geht’s pastelliger zu (die Unschärfe tut mir leid, es war gestern sehr windig):

Pastell unter dem Apfelbaum_small

Die dicken Bohnen spitzen schon aus der sehr trockenen Erde. Aber ich konnte das Gießen getrost dem Wetter überlassen, die Gewitterwolken brauten sich schon zusammen.

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Deshalb rechte ich auch nur kurz die abgefallenen Magnolienblüten auf dem Außenweg zusammen und probierte meinen brandneuen Handhäcksler aus. Er ist wirklich sehr gut. Nur dornige Zweige verhaken sich immer an der Schiene; Rosen- und Stachelbeertriebe werde ich also auch weiterhin mit der Schere kleinschneiden.

Als ich das Frühbeet jäten wollte, packten meine Parzellennachbarn hastig ihr Werkzeug zusammen. Erst ihre Eile machte mich auf das heranziehende Unwetter aufmerksam, so dass auch ich schleunigst zusammenpackte und vergaß, Tulpen und Lauch  nach Hause mitzunehmen.

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