Im Gegenlicht

Komisch, immer wenn ich mir das Jäten des Außenweges vornehme, ist es unerträglich heiß. So auch gestern. Ich musste sogar meinen Strohhut aufsetzen, weil ich sonst Kopfschmerzen bekommen hätte. Jedenfalls ist der Kiesweg nun wieder schön sauber. Eineinhalb Stunden Arbeit und 1 Liter Wasser waren dafür nötig.

Perlhyazinthen im Gegenlicht_small

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Dann kam ein wohlverdientes Päuschen in der Sonne, bevor es wieder ans Jäten ging. Die Löwenzahnknospen sitzen schon wieder in den Startlöchern. Mir scheint, das ist früher als letztes Jahr. Eine halbe Stunde habe ich für ein Sechstel des Frühbeets gebraucht, weil es voll war mit Löwenzahn. Eine weitere halbe Stunde jätete ich das Bohnenbeet. Dort wuchs kaum Unkraut. Ich beschloss, dass das auch so bleiben soll, und so werde ich heute Gründüngung ausbringen, die das Beet besetzen soll, bis Mitte Mai die Buschbohnen gesät werden.

Hyazinthe_small.jpg

Narzisse im Gegenlicht_small.jpg

Das Kartoffelbeet am Sonntag vorzubereiten was recht geschickt, denn für heute wurde ganz überraschend die Setzkartoffellieferung angekündigt. So brauche ich die Kartoffeln nur noch in ihr mit Kompost angereichertes Bettchen zu legen und anzugießen.

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Aufgeräumt

Leider gibts es diesmal nur ein verschwommenes Bild von meinem Blausternchen (Scilla siberica). Es war wohl doch etwas windig gestern.

Gestern schnitt ich die Beeren. Ich war ziemlich rigoros, besonders bei den Stachelbeeren. Ich hasse es, mich beim Ernten dauernd zu stechen. Deshalb plane ich eigentlich sie im Spalier zu ziehen. Das zu bauen, schaffen wir allerdings nicht vor dem Urlaub.

Nach den Beeren waren die Rosen dran. Mit Ausnahme von altem Laub, das noch auf dem einen oder anderen Beet liegt, ist nun alles Vertrocknete auf den Kompost gewandert.

Nun habe ich einen Riesenberg stacheligen Strauchschnitt. Der darf nicht auf den allgemeinen Sammelplatz für Schnittgut. Ich überlege, ob ich mir einen Häcksler leihe, das Schnittgut nach Hause karre und dort häcksle. Rosenschnitt sollte nicht auf den Kompost, aber so sperrig, wie er momentan ist, kann ich ihn auch nicht in die Biotonne werfen. Kleinschneiden muss ich ihn also auf alle Fälle. Und mit der Hand dauert das. Mal sehen wie teuer die Leihgebühr für einen Häcksler wäre und wie aufwendig sich der Transport gestaltet.

Auch wenn noch sehr wenig Essbares im Garten wächst, konnte ich mir schon ein leckeres Abendessen zaubern. Butterbrot mit frischem Schnittlauch, Baguettescheibchen mit ganz kurz in Öl gedünsteter und gesalzener Petersilie und ganz kurz in Öl gedünstetem und gesalzenem Giersch. Mmmm!

Zuhause pflanzte ich dann meine Tomatensämlinge in größere Töpfe. Bei schönem Wetter dürfen sie nun jeden Tag etwas länger nach draussen, um sich an die Sonne und die kühleren Temperaturen zu gewöhnen.

Heute muss ich endlich das Frühbeeet und das Kartoffelbeet jäten und für den Anbau vorbereiten. Und der Weg draussen möchte auch von Unkraut befreit werden.

Vielleicht sollte ich heute noch am Friedensengel vorbeischauen. Wenn die Scilla siberica dort blüht, sind die blauen Wiesen dort sehenswert.

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„Zeitraffer“

Im Frühling staune ich immer welche Riesenschritte der Garten macht. Ich bin platt wenn ich sehe was sich seit letztem Donnerstag alles verändert hat. Die Tulpen ragen jetzt 10 cm aus der Erde, die Zwergnarzissen, von denen ich letztes Mal noch gar nichts erkennen konnte, stehen in voller Blüte. Die Sternmagnolie blüht sogar schon!

Leider hatte ich gestern nur etwas über ein halbes Stündchen Zeit. So konnte ich nur noch die allerletzten Asternstengel wegschneiden. Jetzt kann ich endgültig keine vertrockneten Stauden mehr sehen.

Meine Aufgabenliste für nächstes Mal:

restliche Beeren schneiden, Rosen schneiden, Frühbeet freiräumen, Kartoffenbeet jäten, Gierschgemüse sammeln, Habichtskraut dezimieren.

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Kaffeekränzchen in der Frühlingssonne

Gestern war so wunderbares Wetter. Ich wollte eigentlich die restlichen Stauden noch abschneiden. Geschafft habe ich nur das Asternbeet vor der Laube. Und ich konnte den Baumschnitt noch zum Sammelplatz fahren. Zuguterletzt kehrte ich noch die Wege (alles zusammen ca. 1 h).

Neu eingezogen ist eine kleine schicke Holzsitzgruppe, die auch gleich bei Kaffee und Kuchen eingeweiht werden mußte. Sorry, vor lauter Genießen vergaß ich zu fotografieren. Auf dem Tisch stand ein kleines Väschen Frühlingsknotenblumen. Ich wußte nicht, dass die so stark duften!

In den nächsten Tagen möchte ich noch die restlichen Stauden abschneiden, die Beerensträucher schneiden und das Kartoffelbeet vorbereiten. Die Puffbohnen müssen dringend in die Erde. Wenn dann noch Zeit bleibt, kann ich das Frühbeet vorbereiten.

Am Ostbeet wird schon eifrig geplant. Ich darf nächstes Mal nicht vergessen, den genauen Standort des Mohns abzumessen.

Nächstes Mal gibt’s hoffentlich ein Foto von den tollen Veilchen!

 

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Gartenrundgang

Gestern schnitt ich die Stauden auf dem Rosenbeet und auf dem Yucca-Beet ab. Ganz wurde ich in den 1,5 h, die mir zur Verfügung standen, nicht fertig. Ein Rest Astern steht noch auf dem Yuccabeet und das Westbeet muss auch noch fertig abgeräumt werden.

Dafür kommen hier noch einige Eindrücke vom Sonntag, wobei das erste ein Suchbild mit Cyclamen coum ist.

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Auf ins neue Gartenjahr!

Ganz stimmt das ja nicht, die Tomaten sind schon längst gesät, die Setzkartoffeln bestellt, die Obstbäume geschnitten.

In dem Jahr möchte ich ein wenig Buch führen über die Zeit die ich mit Gartenarbeiten zubringe. Nicht, weil ich den Garten als „Arbeit“ ansehe, sondern um abzuschätzen, wieviel mehr Zeit ich aufwenden müßte, um mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein zu können.

Diesmal werden wir den Garten zu zweit betreuen. Eine ganz liebe Freundin möchte sich auch gärtnerisch austoben und sich gestalterisch einbringen. Unser erstes Projekt wird das Ostbeet sein, das im Herbst einen fulminanten gelbroten Farbenrausch zeigen soll.

Was bisher geschah:

2,5 h Obstbaumschnitt
2 h Altlasten (Tomaten- und Bohnenbeet abräumen)
2 h Ostbeet von Staudenresten befreien

So, und nun geht’s in den Garten. Es gibt noch viel vertrocknetes Staudenmaterial abzuräumen.

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Vergangenes Pfingstwochenende

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Es war regnerisch, nur am Montag kam die Sonne ganz überraschend für wenige Stunden raus. Am Samstag wurde Gras gemäht, der Werkzeugschuppen aufgeräumt und es wurden die Fensterladen zumindest auf einer Seite gestrichen. Leider kam ich nicht mehr dazu den Fensterrahmen zu streichen.

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Am Montag begnügte ich mich durch den Garten zu schlendern, mich zu freuen, dass alles neu Gepflanzte gut angewachsen war, Fotos zu machen und ein paar Bohnen nachzusäen.

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Am Dienstag kaufte ich Blumenerde nach, um am Mittwoch morgen um 6 Uhr meine 20 Sonnenblumensämlinge zuhause in größere Töpfe zu setzen. Sie gehören mit den Dahlien zu den wenigen Blumen in meinem Garten, die Schnecken seeehr gut schmecken. Aber ein Garten ohne Sonnenblumen ist für mich nur schwer vorstellbar. Deshalb muss ich sie in Töpfen vorziehen, bis sie groß und so haarig geworden sind, dass die Schnecken nicht mehr an ihnen hochklettern wollen, um den zarten Neutrieb zu verputzen.

Wie immer kamen in der Gärtnerei weitere Spontaneinkäufe hinzu: Pastinakensamen, Radicchio- und Mangoldpflänzchen. Heute muss ich wieder dringend die Tomaten im Tomatenhaus und die Pflanzen im Frühbeet gießen.

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